Wer Mutter Erde ins Handwerk pfuscht…

…braucht sich nicht wundern, wenn das in die Hose geht! Nahe Toronto setzt man in kommerziellen Gewächshäusern, zur Bestäubung, eigens gezüchtete Hummeln ein. Diese Zuchthummeln tragen aber einen Parasiten in sich, der von Tieren, die aus den Gewächshäusern entweichen, über Blüten an ihre wild lebenden Artgenossen übertragen werden. In der Nähe der Gewächshäuser ist ein Großteil der Hummeln bereits infiziert und es droht ein Massensterben.
Forscher der Universität Toronto weisen darauf hin, dass dieser Parasit auch auf Bienen übertragen werden kann und verantwortlich für ein massenhaftes Bienensterben in Nordamerika sein könnte (so wird dann der Rest der Völker gekillt, der die „Giftanschläge“ der chemische Industrie mit Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden, die Aussaat gentechnisch veränderter Sorten und die Behandlung des Saatgutes mit giftigen Beizmitteln geschwächt überlebt haben)! Das auch Hummeln auf Krankheit und Stress reagieren, zeigt der Artikel „Wenn Hummeln krank feiern möchten“. Schließlich sind auch Insekten Lebewesen und Lebewesen reagieren abhängig von ihrer körperlichen und psychischen Verfassung. Das hat jetzt auch die Wissenschaft – überflüssiger weise, wie ich hinzufügen möchte – bewiesen!
Dabei ist die Hummel – wie die Biene auch – ein wahres Wunderwerk der Natur (trotz gegenteiliger Behauptungen, kann die Hummel doch nach den Gesetzen der Aerodynamik fliegen) und für die Bestäubung sämtlicher Pflanzen unersetzbar. Ohne Hummeln und Bienen sterben zuerst die Pflanzen und dann der Mensch!

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